Die Epoche des Rokoko entwickelte sich aus dem Hochbarock und wird manchmal auch als Spätbarock bezeichnet. Ein spielerischer Malstil, geschwungene Linien und die Verwendung von Pastellfarben sind charakteristisch für diese Epoche. Die Bildthemen sind meist unbeschwert, oftmals auch erotisch. Sie werden mit großer Zierlichkeit, Zärtlichkeit und Leichtigkeit dargestellt. Portraits sind wertfrei dargestellt.

Künstler des Rokoko

Bernardo Bellotto Canaletto (1697 – 1768)

Der italienische Maler Canaletto malte Stadtansichten von Rom, Venedig und London. In seinen Werken verschmelzen das Reale und das Imaginäre miteinander, und nicht wenige seiner Stadtansichten entspringen überwiegend seiner Imagination. Unter Canalettos Vermächtnis befinden sich auch eine Vielzahl von bedeutenden Radierungen.

Francisco Jose de Goya (1746 – 1828)

De Goya war einer der bedeutendsten Maler und Grafiker seiner Zeit. Neben frühen Altarbildern, religiösen Fresken und Entwürfen für Teppiche mit volkstümlichen spanischen Szenen ist de Goya besonders für seine schonungslos realistischen Portraits von Adeligen bekannt.

Francois Boucher (1703 – 1770)

Der französische Maler, Radierer und Zeichner Francois Boucher war einer der berühmtesten Maler und dekorativen Künstler des 18. Jahrhunderts. Er ist insbesondere für seine üppigen und idyllischen Gemälde zu klassischen Themen bekannt, unter denen sich auch einige Hirtenszenen und dekorative Allegorien befinden. Die Herzogin Madame de Pompadour war seine Gönnerin, und er hat viele Portraits von ihr gemalt.